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Nov 06

Buchrezension – Vegan for Fun

Julia hat sich für Düsseldorf is(s) vegetarisch das Buch “Vegan for Fun” von Attila Hildmann genauer angeschaut und berichtet hier über ihre Erfahrungen.

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Attila Hildmann – Vegan for Fun: Vegane Küche die Spass macht

„Kochen ohne Käse?“. Das war mein erster Gedanke, als ich das Buch „Vegan for fun“ von Attila Hildmann in den Händen hielt. Als langjährige Vegetarierin schreckte mich dieser Gedanke trotzdem ziemlich ab. Wie soll denn eine Pizza oder ein Auflauf ohne Käse schmecken? Als ich das Buch durchblätterte war ich allerdings begeistert von den tollen Ideen und schmackhaft aussehenden Gerichten.

Das Buch beginnt mit einem theoretischen Input des Autors, indem er erläutert, weshalb die vegane Ernährung Vorteile mit sich bringt, wie einfach die vegane Küche funktioniert und wie er sich persönlich durch seinen Ernährungswandel verändert hat. Dies ist alles interessant, hätte allerdings ruhig etwas kürzer gefasst werden können. Denn das Spannendste sind natürlich die Rezepte!

Der Rezeptepart ist unterteilt in fünf Kapitel: In „Richtig satt“ werden deftige Hauptgerichte vorgestellt, „Veggie Party“ beinhaltet tolle Ideen für Partyfood, „Vegan to go“ zeigt, wie einfach vegane Baguettes und Mahlzeiten für Zwischendurch funktionieren, „Leicht und lecker“ stellt tolle Salate und Shakes vor und „Süße Belohnungen“ ist voller leckerer veganer Backideen.

Nachdem mich die Bilder und die gesamte Aufmachung des Kochbuches so sehr angesprochen haben, versuchte ich mich selbst in der Kochkunst und probierte einige der Gerichte aus. Mir wurde schnell klar, dass man gewisse vegane Basics zum Kochen dieser Gerichte immer im Haus haben sollte. Zu den häufig verwendeten Zutaten zählen Tofu, Agavendicksaft,  Sojasahne, Pinienkerne und Sojamilch. Wenn man damit und guten Gewürzen ausgestattet ist, steht dem Kochen nichts mehr im Wege.

Sehr zu empfehlen sind die „Don Canelloni“ (S. 56). Dieses Gericht war mein erster Versuch des veganen Kochens und obwohl das überbackene Gericht keinen Käse und keine Milch beinhaltet, schmeckt es sensationell und nicht so, als ob irgendetwas fehlen würde. Mir selbst war die Tofumenge im Rezept etwas viel, deshalb habe ich es reduziert und dafür Gemüse dazu getan.

Ich muss sagen, mein erster veganer Kochversuch ist sehr gut gelungen. Deshalb probierte ich weitere Gerichte aus, wie zum Beispiel die „Spaghetti Tofubolognese“, die „Roten Bratkartoffeln“ und die „Crêpes-Rouladen mit Pilz-Walnuss-Füllung“. Auch wenn meine Gerichte nicht so toll, wie auf den Fotos im Buch aussahen: Geschmeckt haben sie allemal!

Eine weitere grausige Vorstellung des veganen Lebens war – abgesehen vom Käse – meine heißgeliebte Schokolade. Aber nachdem ich leckere Süßigkeiten wie die Cremeschnitten und die Nussecken ausprobiert habe, war diese Angst vollkommen verflogen.

Mein persönliches Fazit: Dieses Kochbuch ist definitiv zu empfehlen – für Veganer, die, die es werden wollen und auch Vegetarier oder Fleischesser, die gerne mal etwas Neues und Ausgefallenes ausprobieren möchten. Eine sehr leckere Küche mit gut erklärten Rezepten, die einen Gaumenschmaus versprechen.

Es lohnt sich!

Julia

 

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